Reges Faschingstreiben in der Hundeschule Neusiedl am See
 

Am vergangenen Samstag lud der Hundesportverein Neusiedl am See zu einer kleinen geselligen Faschingsparty, zur gewohnten wöchentlichen Spielstunde. So wurde Cimi als Patient verkleidet, man bemerke bitte auch die originalgetreuen Details, wie den Ketschupfleck auf dem Verband. Die Binde am Bein hat nicht wirklich lange gehalten, nur die Fahrt von Bruck bis nach Neusiedl und wir mussten Cimi neu kostümieren, denn der Verband war ratzeputz abmontiert.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, wir wurden mit Tee, Glühwein, Punsch und Faschingskrapfen und Gugelhupf verwöhnt. 
Auch die Hunde wollten die Köstlichkeiten probieren, und so meinte Curly, sie muss auch ein Stück vom Gugelhupf haben und biss halt einmal ungeniert ab.

Bunt gemixt waren die Kostüme, vom Sportler über Punkladys über zahlreiche Patienten zu Filo unserem Baby, welcher brav, wie es sich gehört, gleich mal seine Windel vollgemacht hat, nur schade, seine Marta hatte keine Ersatzwindel mit.

Nur die Rudelführer waren mal wieder die Spaßverderber und die einzigen Verkleideten waren Gitti und ich. Man beachte den kleinen Mexikaner mit seiner komischen Trommel, welche seinen Zweck wahrlich verfolgt hatte. Für unsere Cora (die übrigens die berüchtigte Hovitante ist) war dieses Ding am Anfang ziemlich unheimlich, zum Ende hin schon wieder wurst. Nur Filo war dieser ulkige Mexikaner mit der seltsamen Trommel den ganzen Nachmittag nicht geheuer und er konnte mich nie wirklich aus den Augen lassen.

Unsere Curly hat beschlossen nur mehr ein schlimmes Mädl zu sein, nach dem Motto lieb war gestern und falls wer wissen will, sie hat schon 3 Briefträger und 5 Katzen auf dem Gewissen.

Den ersten Preis für das beste Kostüm hätte Buster bekommen, er hat fabelhaft als Pilot ausgesehen und ist geradezu anmutig auf dem Platz gestanden.

Für die beste schauspielerische Leistung hätte Sofia einen Oskar bekommen, sie hat die Rolle als mitleiderregende Punkerin am besten gespielt und wie immer jemanden gefunden, der sie am Ende doch in die Jacke gepackt hat.

   
   
 

Hafner Jennifer, 14.02.2006